35 können eine Veränderung der übertragenen optischen Signale bewirken. Mit entsprechender Messtechnik werden diese Signale ausgewertet und Veränderungen im Umfeld der Fasern berechnet. Im Projekt QUANTIFISENS ist es dabei gelungen, solche Dehnungen und Temperaturveränderungen simultan zu detektieren und dabei zu unterscheiden. Dafür wurden Spezialfasern entwickelt und zusammen in einem Kabel verbaut. Für QUANTIFISENS wurden neben anwendungsspezifischen Spezialfasern auch Methoden der Quantenbildgebung entwickelt. Dabei wird ein Lichtstrahl auf ein Objekt geschickt und ein anderer auf einen Detektor. Über den Informationsaustausch beider Strahlen in einem nichtlinearen Kristall, kommt die Bildinformation vom Objekt zum Detektor, obwohl beide Strahlen verschiedene Wellenlängen nutzen. Das ermöglicht in der Quantenmikroskopie eine extrem empfindliche Abbildung trotz niedrig-energetischer Durchstrahlung von Gewebe. In der jetzt startenden Verwertungsphase sollen die Ergebnisse über die Unternehmenspartner in Produkte überführt werden. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine große Rolle, sie ist bei der Auswertung der komplexen Signale ihrer »Augen und Ohren« entscheidend. So wirkt QUANTIFISENS weit über den Projektzeitraum hinaus und stärkt die Rolle von Thüringen als Standort für photonische Zukunftstechnologien. Wir danken dem BMFTR für die Finanzierung (FKZ 03RU1K07B und 03RU1U071B) im Rahmen der Förderrichtlinie »Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation« (RUBIN). these signals are analyzed to calculate changes in the environment surrounding the fibers. In the QUANTIFISENS project, researchers have succeeded in simultaneously detecting and distinguishing between such strains and temperature changes. To achieve this, special fibers were developed and integrated into a single cable. In addition to application-specific special fibers, quantum imaging methods were also developed for QUANTIFISENS. Here, one beam of light is sent to an object and another to a detector. Through the exchange of information between the two beams in a nonlinear crystal, the image information is transmitted from the object to the detector despite the two beams using different wavelengths. This enables extremely sensitive imaging despite low-energy radiation of tissue in quantum microscopy. In the application phase now beginning, artificial intelligence plays a major role. It is crucial in evaluating the complex signals from its ‘eyes and ears.’ In this way, QUANTIFISENS will have an impact far beyond the time of the project and will strengthen Thuringia’s role as a location for future photonic technologies. Funding (grant no. 03RU1K07B and 03RU1U071B) within the framework ‘Regional Entrepreneurial Alliances for Innovation’ (RUBIN) of the BMFTR is gratefully acknowledged. Die Augen und Ohren der KI The eyes and ears of AI Contact Dr. Thomas Schreiber Fraunhofer IOF, Head of Laser and Fiber Technologies Department Phone +49 3641 807-352 thomas.schreiber@ iof.fraunhofer.de Dr. Stephanie Hesse-Ertelt Fraunhofer IOF, Research and Development Coordinator of the QUANTIFISENS Consortium Phone +49 3641 807-315 stephanie.hesse-ertelt@ iof.fraunhofer.de [2] Cable with special fiber for use on a construction site. / Kabel mit Spezialfaser für den Einsatz auf einer Baustelle. © FBGS Technologies GmbH
RkJQdWJsaXNoZXIy MjUwNTQ4NQ==